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In den Ländern des westlichen Kapitalismus gibt es keine Strategie dafür, wie die aus dem Virus-Geschehen resultierenden gesundheitlichen Gefahren effektiv, also nachhaltig, einzudämmen und zu neutralisieren sind. Es ging immer nur darum das Geschehen beherrschbar zu halten, also so, dass zwar einerseits das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht, es also gesellschaftlich zu keinen Erschütterungen kommt, wie andererseits darum die Profitwirtschaft des Großkapitals am Laufen zu halten. – 14 Thesen zur Corona-Pandemie
http://quo-vadis-die-linke.de/die-pandemie-und-die-linke-thesenpapier/

Nach offiziellen Angaben sind in Deutschland bis jetzt (Stand: 09.02.2021) weit über 62.000 Menschen mit oder an Corona gestorben. Deutschland liegt damit weit oben in der Liste jener Länder, in denen besonders viele Menschen gestorben sind. Woran liegt das? Was läuft falsch? Die Corona-Krise überschattet zugleich eine schwere Wirtschaftskrise. Deren Ursache besteht nicht in der Pandemie, sie wurde durch selbige aber beschleunigt und vertieft. Auch diese Wirtschaftskrise ist eine internationale Krise. Wie tief sie einzelne Länder und Regionen trifft, ist aber von unterschiedlichen Faktoren abhängig …
Film-Berichte / Eingangsreferate von unserer Diskussionsrunde am 05.02.2021

Demokratie braucht Bewegung. Demokratie braucht Öffentlichkeit. Doch ähnlich wie bei der politischen Instrumentalisierung der Bedrohung durch „Terror“ werden jetzt die Grundrechte wegen „Corona“ eingeschränkt. Wie kann es gelingen, in unserer weiteren Arbeit den engen Zusammenhang von sozialen und politischen Grund- und Freiheitsrechten stärker zusammenzubringen?
Input Florian Muhl – Diskussionsrunde am 21.01.2021

Reformen im Interesse der Arbeiterklasse zur Eindämmung der Macht der Monopole öffnen den Weg in Richtung Sozialismus. Diese müssen jedoch von der Klasse erkämpft werden u.a. mit dem Mittel des ökonomischen und politischen Streiks. Wie stärken wir die DGB-Gewerkschaften in den Betrieben? Wie stärken wir gewerkschaftliche und soziale Kämpfe und Bewegungen darüber hinaus? Welche Rolle kann und sollte die LINKE in diesem Zusammenhang spielen?
Input Holger Griebner – Quo-Vadis-Diskussionsrunde am 21.01.2021

„Es ist und bleibt die revolutionärste Tat immer das laut zu sagen, was ist“. Und deshalb müssen wir sagen, dass niemand anders die Kosten dieser Krise wird bezahlen sollen, als die unteren Schichten. Dies kann nur verhindert werden, wenn es uns – und vor allem der Arbeiterklasse – gelingt, mit großen Aktionen auf der Straße die Kräfteverhältnisse in diesem Land grundlegend zu verändern! (…) Das ist unsere Aufgabe: Der Offensive von Kapital und Kabinett, müssen wir eine soziale Offensive von unten entgegensetzen. Für höhere Löhne. Für soziale Sicherheit. Für Frieden und internationale Solidarität!
Redebeitrag auf der 1. Tagung des 7. Parteitages. Die Linke. Hamburg – 17.10.2020 – Friedrich-Ebert-Halle

Wir erleben gegenwärtig, wie das kapitalistische System an seine inneren Grenzen stößt. Dieses System ist nicht dazu in der Lage, für die Mehrheit der Menschen auch nur grundlegende Lebensbedingungen zu gewährleisten. Soziale Absicherung, Wohnen, Gesundheitsversorgung, Bildung, Ernährung, sind auch für viele Menschen in den entwickelten Industrieländern nicht mehr garantiert. Aber auch die Grundlagen des Lebens – Umwelt und Klima – werden zerstört. Das kapitalistische System ist nicht nur selbst in der Krise, es führt zu einer elementaren Bedrohung für das Überleben von Millionen von Menschen.
Wie links muss die LINKE sein, um wirksam zu kämpfen? – Erklärung vom 17.09.2020 im Vorfeld unserer Parteitage

„Quo vadis“ – auf Deutsch: „wohin gehst du?“ – ist ein Roman und jahrzehntelanger Bestseller über die Zeit der Christenverfolgung unter dem römischen Herrscher Nero. „Quo vadis?“ ist dort also eine Glaubensfrage. Im Colosseum als Löwenfutter enden oder das Höllenfeuer ewiger Verdammnis war die unerfreuliche Alternative. Damit konnte der Autor Henryk Sienkiewicz 1905 immerhin den Nobelpreis für Literatur einfahren. Wir haben eher irdische Alternativen im Sinn. Von Teilen der Partei, die ihre Position ausnutzen, um ihre Strategien an die Öffentlichkeit zu bringen, gehen klare Signale aus, die Partei Die Linke im kommenden Jahr mit einer Koalitionsaussage rot-rot-grün in den Bundestagswahlkampf führen zu wollen.
Input Uli Ludwig – Quo-Vadis-Diskussionsrunde am 19.08.2020

Im Sommerinterview des ZDF bemerkte Katja Kipping am Sonntag: Wir wollen in die Bundesregierung, denn nur so ließen sich Menschen für linke Politik begeistern. Schon im Thesenpapier des geschäftsführenden Vorstandes hieß es dazu im Mai: Die Linke soll sich im Bundestagwahlkampf 2021 für eine rot-rot-grüne Regierung stark machen …
Input Andreas Grünwald – Bezirksmitgliederversammlung Hamburg Mitte am 09.08.2020