Newsletter Nr. 8/2021

Quo Vadis, Die Linke?
Newsletter Nr. 8/2021

26.04.2021
  
Liebe Genossinnen und Genossen,

mit diesem Kurz-Newsletter möchten wir an unsere Diskussionsveranstaltung am 30.04.2021 zum Thema „Kapitalismus und Naturzerstörung“ erinnern und euch zudem auf die rechtlichen Rahmenbedingungen hinweisen, die sich aus den Festlegungen des Senats zu den so genannten Ausgangsbeschränkungen in diesem Zusammenhang ergeben.

Wir nutzen diese Gelegenheit zudem dafür auf einige weitere interessante Aktionen und Veranstaltungen hinzuweisen, die zum Redaktionsschluss unseres letzten Newsletters noch nicht feststanden.

Eure Quo Vadis Die Linke Orga-Gruppe


Kapitalismus und Naturzerstörung
Für ein strategisches ökosozialistisches Projekt

Freitag, 30. April 2021 – 18:30 Uhr
Referent: Christian Stache
Ort: Alevitische Gemeinde (Nobistor) und Zoom


Christian Stache ist promovierter Sozial- und Wirtschaftshistoriker. Seine Arbeitsfelder sind Ökologie, Marxismus, Mensch-Tier-Verhältnisse und Kapitalismusgeschichte. Er lebt, arbeitet und engagiert sich politisch in Hamburg. Unser Referent ist Autor des Buches „Kapitalismus und Naturzerstörung“.

Den ausführlichen Einladungstext zu den Themen dieser Veranstaltung, die Zoom-Daten und den Veranstaltungsort sowie weitere Hinweise findest Du hier:

Wir planen die Veranstaltung als Hybrid-Veranstaltung, an der also sowohl online, wie auch in Präsenz teilgenommen werden kann. Sofern Du nicht digital, sondern analog teilnehmen möchtest, bitten wir Dich etwa 15 Minuten vor dem Beginn der Veranstaltung anwesend zu sein. Außerdem bitten wir in diesem Fall um eine vorherige Anmeldung über die foIgende Mail-Adresse:

Wegen der „Ausgangssperren“ des Hamburger Senats müssen und wollen wir zudem auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Teilnahme in Präsenz hier hinweisen. Ebenfalls auf unser Hygienekonzept:


Denazifizierung, Demilitarisierung, Demokratisierung, Demonopolisierung!
– Welche Bedeutung hat das Potsdamer Abkommen von 1945 für heute?

Dienstag, 27. April 2021 – 18:00 Uhr
Referent: Norman Paech
Ort: Bürgerhaus Wilhelmsburg

Wenn die größte „Oppositionspartei“ im Bundestag die AfD mit einem starken faschistischen Flügel ist; wenn vom sog. Verfassungsschutz über die Polizei bis zum KSK faschistische Netzwerke staatliche Strukturen durchziehen; wenn im Schatten der Pandemie die Bundeswehr als Teil des NATO-„Defender21“-Manövers mit 28.000 Soldaten aus 26 Ländern zeitgleich in mehr als 30 Trainingsgebieten die Einkreisung Russlands und Chinas probt; wenn die sechs größten Industrieunternehmen in der BRD 55% Marktanteil beherrschen; wenn die demokratischen Grundrechte vom Demonstrationsverbot bis zur Ausgangssperre mit Füßen getreten werden, … Dann ist es höchste Zeit, sich die Lehren des Potsdamer Abkommens vom 2. August 1945 in Erinnerung zu rufen und heute für deren Aktualisierung und Realisierung zu kämpfen.

Veranstalter: Linksjugend [’solid] Hamburg
Bitte anmelden unter:
Veranstaltungsflyer:


Kundgebung Die LINKE Hamburg: Für solidarische Pandemiebekämpfung – gegen Ausgangssperren

Donnerstag, den 29.04.2021, um 17 Uhr, Rathausmarkt


Die Pandemie ist nicht unter Kontrolle. Sie hat sich weltweit beschleunigt und vertieft. Deswegen ist ein entschiedenes Handeln gegen Covid-19 dringend geboten. Die vom Hamburger Senat erlassene Ausgangsbeschränkung stellt allerdings eine unverhältnismäßige Einschränkung von in der Verfassung geschützten Grundrechten dar! Deswegen ruft die LINKE in Hamburg zu einer Kundgebung auf dem Rathausmarkt auf. Als Rednerinnen und Redner treten unter anderem Zaklin Nastic, Deniz Celik, David Stoop, Angelika Traversin und Keyvan Taheri auf.


Zum Wohl des Ganzen: Schuldenbremse? Streichen!

Kampagne „International solidarisch: Schluss mit Austerität!“
Moderation: Berthold Bose (Landesbezirksleitung ver.di Hamburg).
Gast: Finanzsenator Dr. Andreas Dressel

Mittwoch, den 28.04.2021, um 18 Uhr, in der HAW Hamburg
Berliner Tor 21, Aula


Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltsdebatte in der Hamburgischen Bürgerschaft und der täglich neu zu Tage tretenden Notwendigkeit und Möglichkeit von staatlichen Investitionen in das öffentliche Gemeinwesen zur solidarischen Krisenlösung und -prävention, diskutieren die Veranstalter mit dem Hamburgischen Finanzsenator Dr. Andreas Dressel unter anderem folgende Fragen: Ist es nicht sinnvoller – und längst an der Zeit – die aufgenommenen Kredite in die öffentliche Daseinsvorsorge fließen zu lassen? Welche volkswirtschaftlichen Überlegungen liegen der aktuellen Haushaltspolitik des Hamburgischen Senats zugrunde? Wie lässt sich eine Perspektive der bedarfsgemäßen Finanzierung aller öffentlichen Bereiche verwirklichen? Und: Wenn die Aussetzung der Schuldenbremse jetzt richtig ist, warum ist sie es nicht dauerhaft?

Nähere Infos zu der Veranstaltung findest Du hier:


8. Mai – Tag der Befreiung

Samstag, 8. Mai – 10 bis 20 Uhr – Fest auf dem Rathausmarkt


„Ich fordere: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschla­gung des NS-Regimes. Wie viele andere aus den Konzentrationslagern wurde auch ich auf den Todesmarsch getrieben. Erst Anfang Mai wurden wir von amerikanischen und russischen Soldaten befreit. Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.“

Esther Bejarano in einem offenen Brief an die Regierenden und alle Menschen, die aus der Geschichte lernen wollen, erstellt am 26. Januar 2020.

Nähere Infos zum Fest auf dem Rathausmarkt, findest Du hier:


Quo Vadis, Die Linke?

Web-Adresse und Impressum: www.quo-vadis-die-linke.de/impressum/

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